Wer braucht schon Latte Macchiato

Cicero-Online-Kolumne: Stadt, Land, Flucht

Vier Monate Bauernhof: Vier Monate keine Kneipen, keine Clubs, keine Flohmärkte, keine Graffiti, keine Rhabarbersaftschorle zum Frühstückbrunch, kein Café mit WLAN. Das geht? Das geht

Besuch aus der Stadt ist ja höflich. Aah, wie schön das hier alles ist. Und groß. Und… und dann kommt meistens irgendwann unweigerlich – mal dezent vorsichtig, mal offen geschockt: Du warst seit Monaten nicht in der Stadt? Nicht zum Shoppen, Kaffee trinken oder Tanzen? Was ich denn die ganze Zeit hier machen würde? Wie das denn sei mit dem Kulturschock – von Berlin aufs Land?

Das fragen mich die Leute. Immer wieder. Es ist keine dumme Frage und ich will mich auch nicht lustig machen. Es ist ja so, dass ich schon schlucken musste, als wir das B auf unserem Autokennzeichen mit dem WL tauschen mussten. Das war schon ein Schritt. Nicht ganz so happig, wie ihn meine Tante empfand („Das könnt ihr doch nicht machen. WL – wilder Landwirt. Das sind die schlimmsten!“), aber doch einschneidend für mein Identitätsgefühl.

Also ein Kulturschock? Nein, eher ein Naturschock. Ein positiver. Ich habe das Gefühl, im Freien ständig etwas zu erfahren, was ich noch nicht wusste…. [weiterlesen bei Cicero Online]

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