Die Justiz treibt die CDU vor sich her

Die CDU muss bei der Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften in der Moderne ankommen. Was die Realität nicht an Überzeugungsarbeit zu leisten vermag, richtet nun das Bundesverfassungsgericht. Ein Kommentar

Wenn eine Partei in ihrer Ausrichtung von den real existierenden Lebenswelten eingeholt wird, dann hat sie ein Problem. Die Führung kann längst erkannt haben, dass Umdenken und Handeln nötig ist – aber wenn die Basis nicht mitzieht, brechen Gräben auf, die selbst über Jahre nicht wieder zu kitten sind. Die SPD hat dies bei der Einführung der Hartz-IV-Gesetze zu spüren bekommen, als sich der zunehmend globalisierte hiesige Arbeitsmarkt an neue Strukturen, an mehr Flexibilität anpassen musste.

Was für eingefleischte Sozialdemokraten die Welt der Arbeit, ist für die Christdemokraten die Familie. Und auf diesem Feld hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gerade einen Paukenschlag getan: Ab sofort soll die sogenannte Sukzessivadoption möglich sein. Bisher galt eine Regelung, dass homosexuelle Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, Kinder ihrer Partner nicht als ihre eigenen annehmen dürfen. Das sei verfassungswidrig, urteilten nun die Richter. Sie schaffen damit in Deutschland eine Realität, die der Politik der CDU noch immer diametral gegenübersteht. […] weiterlesen auf Cicero Online

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